Highway to Hell
Nein, nich der Song von AC/DC ist gemeint, sondern eine kleine Story, die ich mal vor ca. 4-5 Jahren geschrieben habe. Also verzeiht mir bitte die diversen Rechtschreib- bzw. Satzbaufehler^^
Heute poste ich mal das erste Kapitel als Vorgeschmack. Wenns gefällt kommen die anderen nachgeliefert.
Somit erstma viel Spaß mit Kapitel 1 von Highway to Hell…
-1-
Unheimliche E-Mail
Hiroyuki Shirota fuhr gerade den Highway, in einem sehr Rasantem Tempo, entlang.
Auf einmal hörte er Sirenen hinter sich aufheulen. Er fuhr am nächsten Rastplatz ab und wartete dort ab, bis die Polizei kam.
Als die Polizei eintraf, stieg er mit einem lässigen Grinsen im Gesicht aus und lief zu den Polizeibeamten, die ebenfalls ausgestiegen sind.
Immer noch lässig Grinsend, lief er auf die Polizeibeamten zu.
>Na, alles klar?< fragte er den etwas Rundlicheren Polizisten, der daraufhin antwor-tete:
>Sie sind wohl etwas zu schnell gefahren für diese Uhrzeit. Oder sehe ich das falsch? Mr. Lässig?< antwortete der Beamte mit einem etwas dümmlichen Grinsen auf seinem Runden Gesicht.
>Na ja sehen wir es mal so. OK, ich bin zu schnell gefahren, aber auch nur, weil ich gerade etwas sehr wichtigem auf der Spur war, dass mir jetzt wegen ihnen leider durch die Lappen ging.< antwortete er noch lässig.
>Kann ich mal ihren Personalausweis sehen, bitte?< sagte der schlaksigere Polizist.
>Na klar< sagte er und ging zu seinem Wagen, öffnete den Kofferraum und holte ei-ne blaue Jeansjacke heraus und zog aus seiner Innentasche einen Geldbeutel her-aus.
Er ging wieder zurück zu den Beamten und öffnete den Geldbeutel und holte seinen Personalausweis heraus und gab ihn dem schlaksigen Polizisten.
>Aha, Hiroyuki Shirota…Morddezernat Kashima…frisch versetzt…26, ledig…< stam-melte der Polizist.
>Wollen sie mich nun Verhaften oder was, nur weil ich einem Killer hinterher gerast bin, um vielleicht noch mehr Unschuldige Menschen vor dem Tod zu retten. Ist dass denn jetzt schon ein Verbrechen seinem Job nachzugehen? HÄ??< schnauzte Hi-royuki, jetzt sichtlich genervt.
>Ist ja schon gut, sie können weiterfahren…< sagte der rundliche Polizeibeamte dann schließlich.
Shirota fuhr an der Ausfahrt Kashima ab und fuhr in Richtung Morddezernat, welches fast genau an der Autobahn lag. Nur ungefähr zwei drei Blocks weiter.
Er parkte sein Auto unmittelbar vor dem Hauptgebäude.
Er stieg die kargen Steintreppen zum Haupthaus hoch und öffnete die Tür mit einem lauten Rums.
>DIESE ARSCHLÖCHER< brüllte er als er das Büro seines Chefs betrat.
>Jetzt setzen sie sich erst einmal und beruhigen sich. Anschließend können sie mir dann erzählen welchen Arschlöchern sie über den Weg gelaufen sind.<
>Na diese Scheiß Autobahnpolizisten, die meinen, sie können sich alles erlauben. OK, ich bin zu schnell gefahren, doch nur, weil ich diesem Habayashi Dingsbums auf den Versen war und er mir nicht durch die Lappen gehen sollte.< antwortete er mit immer noch leicht bebendem Tonfall.
>Habayashi Mirano, der Serienkiller aus Mito?< sagte sein Chef.
>Genau den.< antwortete Shirota knapp.
>Was haben die Beamten dann mit ihnen Gemacht?< fragte Takagi Nagata, das ist sein Chef.
>Na sie wollten meine Papiere sehen, als ich sie ihnen dann zeigte, ließen sie mich weiterfahren. Zu ihrem Glück. Sonst hätte ich die beiden Wegen Arbeitsbehinderung des Morddezernats angezeigt.< sagte er dann in seinem wieder normal-lässigem Tonfall.
>Dann ist ja alles klar…apropos Habayashi, was ist nun mit ihm?<
fragte Nagata so nebenbei, während er sich eine Zigarre ansteckte.
>Weg< antwortete Shirota knapp.
Fügte dann aber hinzu: >Da dürfen sie sich bei den Arschlöchern bedanken und nicht bei mir.<
>Das können sie sich wohl denken. Diesen kleinen Arschkriechern mach ich die Höl-le heiß.< schnauzte Nagata.
Nachdem er kräftig an seiner Zigarre zog, sagte er:
>Sie können dann wieder in ihr Büro und im Fall Habayashi weiter recherchieren.<
>Geht klar< sagte Shirota und verschwand aus dem Büro.
Mit einem kleinen Seufzer ließ Hiro sich auf seinem Schreibtischstuhl nieder.
>Na meine erste Woche fängt ja schon mal gut an< sagte er zu seinem Kollegen und Freund Hyogo Ichihara.
>Wieso dann so geknickt?< fragte er scherzeshalber.
>Warum?< fragte er schon wieder sichtlich gereizt. Beruhigte sich aber schnell wie-der.
Und Ichihara sagte daraufhin: >Hab’s schon von Sonoko erfahren, was auf m High-way los war. Diese blöden Arschgeigen, jetzt ist dir doch glatt Habayashi durch die Lappen gegangen. < zischte er, widmete sich aber gleich wieder seinem Notebook zu.
Hyogo Ichihara hat auf der selben Uni Studiert wie ich, deshalb kennen wir uns schon so gut, was auch dazu führte, dass wir dasselbe Büro teilten.
Zuerst hieß es, er würde nach Fukui versetzt werden, doch da beschwerten wir uns gleich und nun sind wir beide nicht mehr Unikollegen, sondern Partner bei dem sel-ben Morddezernat. Is doch Cool nich?
Wir als Neuzugang müssen natürlich erst einmal unsere Notebooks und Rechner einrichten. Die Grundsoftware war zwar schon drauf, doch man muss seinem PC doch noch den persönlichen Schliff verpassen.
Shirota fuhr in seinem neuen A3, den er extra aus Deutschland importieren ließ, auf den Highway in Richtung Heimat. Utsunomiya.
Er fuhr mit gemütlichen 180 km/h den Highway entlang und hörte seine Lieblings-band Limp Bizkit. Er steht nämlich auf amerikanischen Hardrock.
An der Ausfahrt Utsunomiya fuhr er ab. Er fuhr an hellerleuchteten Häusern vorbei und fuhr schließlich in die Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses. Er parkte seinen Wagen auf seinem Stellplatz Nr. 12. Da auch sein Apartment die Nr. 12 besitzt.
Shirota schloss das Schloss mit einem leichten >Klack< auf und die Tür glitt nach in-nen auf.
Er betrat seine 3 Zimmer Wohnung, die in ein Bad, WC, Wohnzimmer und Küche mit Esszimmer aufgeteilt ist.
Er ging in die Küche und holte sich erst einmal eine Wasserflasche aus dem Kühl-schrank und nahm einen kräftigen Schluck.
Was wäre passiert, wenn mich diese Cops nicht angehalten hätten und ich Ha-bayashi weiter hinterher gerast wäre? Hätte ich ihn geschnappt oder wäre er mir trotzdem entwischt?
Diese und andere Fragen gingen ihm in diesen Moment durch den Kopf. Wenn er nicht bald einen Killer erwischt, wird er wahrscheinlich zum Assistenten von irgendei-nem dahergelaufenen Sesselpupser degradiert.
Das wollte er aber lieber nicht werden. Er setzte sich ins Wohnzimmer in welchem er sein Notebook, dass er vom Revier bekommen hat, auf den kleinen Couchtisch.
Er klappte es auf und schaltete es an. Wenige Sekunden später war der Desktop auf dem kleinen TFT Monitor zu sehen.
Er schloss ein Internetkabel an sein Notebook und steckte es in eine freie Telefon-buchse. Er klinkte sich in seinen Geschäftscomputer ein. Es erschien ein kleines Feld auf dem Stand:
>Bitte Passwort eingeben!<
Er hackte das Passwort ein und ein kurzer Piep Ton ertönte aus den kleinen Laut-sprechern seines Notebooks.
Er registrierte sich auf dem Server seines Büros. Die Recherchen konnten beginnen.
Doch halt!! >Irgendetwas fehlt noch<, sagte er zu sich selbst.
>Na klar, einen frisch gebrühten Kaffee.<
Er ging in die Küche und legte einen frischen Filter in die Kaffeemaschine. Wenige Minuten später saß er dann am Notebook, mit einer Kaffeekanne, die mit wachhal-tendem Getränk gefüllt war.
Er würde wahrscheinlich die ganze Nacht Recherchieren müssen, damit sein Chef wider zufrieden mit ihm ist.
Dann lobt er mich wieder bei den Obersten in höchsten Tönen. Denn wenn da einer nach mir fragt, sagt er nur:
>Shirota?, das ist mein bester Mann. Der hat se mir schon alle geschnappt!!<
Ja, dass ist es mir wert, morgen mit Augenringe zur Arbeit zu gehen.
Er kramte erst einmal die Akte von diesem Habayashi Mirano heraus und las sie sich gründlich durch.
Als er 11 Jahre alt war saß er drei mal im Knast wegen Raubüberfällen, zwar nur drei Monate jeweils, aber immerhin nicht schlecht für einen 11 Jährigen…Mit 12 fing er an Banken auszurauben, was ihm auch zwei mal gelang, doch beim dritten mal waren die Angestellten der Banken darauf vorbereitet. Es hatten sich damals einige Polizis-ten als Bankiers ausgegeben und führten ihn in den Tresorraum. Als er dann den Begehbaren Safe betrat, schlossen die Beamten den Tresor und warteten, bis das japanische FBI eintraf und ihn gewaltsam in Verwahrung nahm. Vier Jahre lang saß er im Tokioter Staatsgefängnis für die äußersten Härtefälle.
Nachdem er seine Vier Jahre verbuhst hatte, spezialisierte er sich auf Serienmord, dass macht er auch heute noch. Heute ist er 21 Jahre jung und wird vom Mordde-zernat gesucht.
Hiro öffnete sein E-Mail Postfach und sah, dass er eine neue Mail bekommen hatte.
Er öffnete die Mail und las:
Wenn du mir weiterhin nachspionierst, erlebst du den nächsten Tag nicht mehr…
Verstecken nützt nichts…
Ich finde dich überall…
Ich beobachte dich…
It´s your Higway to Hell…
Habayashi Mirano…
Na das sind ja nette Neuigkeiten, und woher hat der Typ eigentlich meine E-Mail Ad-resse?
Einen Kommentar schreiben